Zur Marke Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, der heute, am 11. Februar, begangen wird.Der BIOPARC Fuengirola hat sich gemeinsam mit dem Park in Valencia, dem Aquarium von Gijón und der dazugehörigen Stiftung zu einer gemeinsamen Initiative zusammengeschlossen, um Wissenschaftlerinnen zu würdigen, deren Karrieren maßgeblich zur Erforschung, zum Schutz und zur Vermittlung der Biodiversität beigetragen haben. Die Wissenschaft, die Wälder, Ozeane und Feuchtgebiete schützt, trägt den Namen einer Frau. Hinter vielen Fortschritten, die uns ein besseres Verständnis von Ökosystemen ermöglichen und uns helfen, ihrer Zerstörung entgegenzuwirken, stehen Geschichten von Fleiß, Hingabe und Beharrlichkeit, die in vielen Fällen den Weg in Bereichen geebnet haben, in denen Frauen zuvor unterrepräsentiert waren.
Vom Herzen Zentralafrikas bis hin zu den geschützten Naturräumen um uns herum schreiten Wissenschaft und Naturschutz dank Frauen wie der Primatologin Magdalena Bermejo voran.Ein internationales Vorbild in der Erforschung und dem Schutz von Menschenaffen in freier Wildbahn ist Rosario Vargas Pacheco, die sich für die Integration wissenschaftlicher Erkenntnisse in das Umweltmanagement und das Biodiversitätsmonitoring einsetzt. Gemeinsam mit ihr hat die Forscherin und Professorin Carmen Garrido Pérez dazu beigetragen, das Verständnis mariner Ökosysteme zu vertiefen und neue Generationen für Nachhaltigkeit auszubilden.
Im BIOPARC Gijón Aquarium steht die Meeresumwelt im Mittelpunkt, mit Persönlichkeiten wie Eugenie Clark, der „Dame der Haie“. Als Pionierin der ozeanografischen Forschung und Symbol für den Abbau von Barrieren in der Wissenschaft hat Pilar Ríos das Wissen über die benthische Fauna und die gefährdeten Ökosysteme Spaniens erweitert, neue Taxa für die Wissenschaft beschrieben und die Forschung der Öffentlichkeit zugänglicher gemacht. Auch das Vermächtnis der kürzlich verstorbenen Josefina Castellví, einer Pionierin der Antarktisforschung und international anerkannten Expertin für marine Bakteriologie, inspiriert Wissenschaftlerinnen bis heute.
BIOPARC Valencia erweitert diese Perspektive mit Beispielen aus der Praxis, die zeigen, wie Wissenschaft auch die Gesellschaft verändern kann. Wangari Maathai nutzte die Wiederaufforstung als Instrument für Entwicklung und Umweltgerechtigkeit. Maria Sibylla Merian revolutionierte die Insektenkunde mit einer für ihre Zeit weit vorausgreifenden ökologischen Vision, und Carmen Díaz-Paniagua trägt von Doñana aus zum Verständnis der Fragilität mediterraner Feuchtgebiete und der Bedeutung ihres Schutzes vor dem Klimawandel bei.
Mit dieser gemeinsamen Aktion bekräftigen die BIOPARC-Stiftung und die drei Parks ihr Engagement für den Naturschutz, die Wissenschaftsvermittlung und die Förderung wissenschaftlicher Berufe bei Mädchen und Jugendlichen. Weibliche Vorbilder sichtbar zu machen ist nicht nur eine notwendige Anerkennung, sondern auch ein Weg, die Zukunft zu gestalten und Stereotypen abzubauen. Denn wenn die Wissenschaft einen Frauennamen trägt, schreitet die Welt mit mehr Wissen, mehr Gleichberechtigung und mehr Hoffnung voran.