Der BIOPARC Fuengirola erlebte am vergangenen Samstag einen historischen Tag mit der Geburt eines Babys. Westlicher Flachlandgorilla (Gorilla Gorilla (Gorilla), eine Art, die in Vom Aussterben bedrohtDie Veranstaltung fand am 29. November um 14:50 Uhr im Außenbereich des Parks statt und unter den wachsamen Augen der Besucher, der Zeuge eines außergewöhnlichen Ereignisses in der Welt der modernen Zoologie wurde.
Eine außergewöhnliche Geburt: am helllichten Tag und im Freien
Die Geburt hat selbst das technische Team überrascht. „Obwohl der Innenbereich komplett für eine mögliche Geburt vorbereitet war, entschied sich das Weibchen Wefa ganz natürlich für das Freie, die Sonne und eine Umgebung, die zu ihrem Tagesablauf gehört“, sagt Jesús Recuerdo, technischer Direktor und Tierarzt im BIOPARC Fuengirola.
Die EAZA-Zulassung für diese Zucht wurde im vergangenen Frühjahr erteilt, was diese Geburt zu einem besonders wichtigen Meilenstein für das europäische Erhaltungsprogramm macht.
Frühe Anzeichen und eine schnelle Lieferung
Seit dem vorangegangenen Freitag vermuteten die Tierpfleger und Tierärzte, dass die Geburt unmittelbar bevorstand. Wefa zeigte Verhaltensänderungen, suchte sich neue Schlafplätze und wirkte unwohl. Am Samstagmorgen konnte das Team die ersten Wehen deutlich beobachten. Nachdem sie wieder ins Freie gegangen war, um ihre üblichen Beschäftigungsaktivitäten aufzunehmen, setzte die Geburt schnell und natürlich ein – zur Überraschung der Parkbesucher.
„Für viele Besucher war es eine Szene wie aus dem natürlichen Lebensraum der Gorillas. Ein Geschenk der Natur und ein zutiefst bewegender Moment“, bemerkte das technische Team.
Erste Hilfe und Gruppenverhalten
Die ersten Augenblicke waren von Zärtlichkeit geprägt: Die Mutter putzte das Junge, umarmte es, beschnupperte es… während sich der Rest der Gruppe vorsichtig näherte, um das neue Mitglied kennenzulernen, und dabei stets einen respektvollen Abstand wahrte.
Wefa, die in einem französischen Zoo geboren wurde, hat schon zahlreiche Geburten miterlebt und beobachtete im BIOPARC Fuengirola die Geburt von Ekan, dem anderen Jungtier der Gruppe. „Sie verfügt über die nötige Erfahrung und das Wissen, um sich hervorragend um ihr Baby zu kümmern, und das tut sie von Anfang an vorbildlich“, sagt Jesús Recuero.
Wie bei Primaten üblich, löste sich die Plazenta, die noch über die Nabelschnur mit dem Baby verbunden war, nach der Geburt. Wefa durchtrennte die Nabelschnur und fraß einen Teil der Plazenta – ein natürliches Verhalten, das dem Baby in den ersten Tagen nach der Geburt die notwendigen Proteine und Energie liefert.
In den kommenden Tagen wird sich das Junge immer enger an das Fell seiner Mutter klammern und sie bei ihren Bewegungen in völliger Sicherheit begleiten.
Sorgfältige Überwachung und besondere Maßnahmen
In den kommenden Tagen wird das Pfleger- und Tierärzteteam gezielte Maßnahmen ergreifen, um das Wohlbefinden des Jungtiers und von Wefa zu gewährleisten. Sie werden nicht in den natürlichen Prozess eingreifen, sondern wichtige Aspekte wie das korrekte Säugen, das Festhalten am Fell und die altersgerechte Verhaltensentwicklung innerhalb der Gruppe kontinuierlich überwachen. Ziel ist es, eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten, ohne die natürliche Dynamik der Gorillas zu stören.
Eine entscheidende Geburt für den Naturschutz: die erste Geburt in Spanien in diesem Jahr
Bislang wurde im Jahr 2025 in ganz Europa nur ein Gorilla geboren. Dieses Gorillababy im BIOPARC Fuengirola ist die zweite europäische Geburt des Jahres und die erste in Spanien – ein außergewöhnlicher Erfolg im Rahmen der Artenschutzprogramme für vom Aussterben bedrohte Arten.
„Es war ein wunderbarer Tag für den Naturschutz, für das Team des BIOPARC Fuengirola und für die Besucher, die Zeugen eines so außergewöhnlichen Ereignisses wie der Geburt eines Gorillas werden konnten“, betont die Institution.
Zum Erhaltungszustand des westlichen Flachlandgorillas
El Westlicher Flachlandgorilla Es wird von der IUCN als Vom Aussterben bedrohtDiese Art steht kurz vor dem Aussterben in freier Wildbahn. Ihre Populationen sind aufgrund von Wilderei, Lebensraumverlust und anderen Faktoren drastisch zurückgegangen. Jede Geburt im Rahmen der koordinierten europäischen Programme ist ein entscheidender Schritt, um das Überleben dieser symbolträchtigen Art zu sichern, die als eine der großen Ikonen der afrikanischen Biodiversität gilt.