27 Januar 2026

Heizung, Schutzräume, Managementänderungen und sogar heiße Brühe: So bereitet sich der BIOPARC Fuengirola auf den Temperatursturz vor.

Ein spezielles Protokoll, das das technische Team des Parks aktiviert, um das Wohlbefinden, die Gesundheit und den Komfort aller Tierarten während der kältesten Wintertage zu gewährleisten.

Angesichts der erwarteten neuen Kältewelle setzt der BIOPARC Fuengirola sein spezielles Tierschutzprotokoll fort. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Maßnahmen, die jeden Winter aktiviert werden, um sicherzustellen, dass sich alle Arten im Park wohlfühlen, geschützt sind und in perfektem Zustand befinden, auch wenn die Temperaturen sinken.

Obwohl die Costa del Sol ein mildes Klima genießt und weit entfernt von den strengen Wintern anderer Landesteile herrscht, arbeitet das technische Team des Parks proaktiv und individuell, um Einrichtungen, Managementpraktiken und Fütterung an die Bedürfnisse jeder einzelnen Tierart anzupassen. Das Ziel ist klar: den Tieren einen komfortablen, ruhigen und gesunden Winter zu ermöglichen.

Maßgeschneiderte Wärme für jede Tierart

Reptilien reagieren besonders empfindlich auf Temperaturstürze, daher verstärkt das Herpetologie-Team in dieser Zeit die Heizsysteme. Nilkrokodile, Zwergkrokodile und Tomizoen leben in beheizten Gehegen; Nil- und Zwergkrokodile verfügen zudem über Sonnenplätze im Freien, da sie im Freien aktiver sind als Tomizoen. In allen Fällen reduzieren sie während der kälteren Monate ihren Stoffwechsel und werden nicht gefüttert.

Riesenschildkröten verfügen über beheizte Innenbereiche, Fußbodenheizungen und Heizmatten im Außenbereich, die es ihnen ermöglichen, bei optimalen Bedingungen wärmere Plätze im Freien aufzusuchen. Sie verlassen das Freie nicht, wenn die Temperatur unter 14 Grad Celsius fällt.

Bei Komodowaranen wird die Haltung sogar individuell angepasst: Das Weibchen hat bei sinkenden Temperaturen ständigen Zugang zu warmen Innenräumen, das Männchen vermeidet es, bei Temperaturen unter 18 Grad ins Freie zu gehen, und die Jungtiere haben nachts Zugang zu warmer Luft und tagsüber zu erhöhten Wärmestellen.

Generell verfügen alle Reptilien, Amphibien und Arthropoden im Park während der kälteren Monate stets über Wärmelampen, Heizmatten und zusätzliche Wärmequellen. abhängig von den spezifischen Bedürfnissen der jeweiligen Artenda einige von ihnen von Natur aus an niedrigere Temperaturen angepasst sind.

Warme Unterkünfte und Wahlfreiheit

Die Zoologische Abteilung des BIOPARC Fuengirola verstärkt die Heizbereiche in den Gehegen für Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen, Tapire, Binturongs, Lemuren und Flussgeckos sowie in einzigartigen Bereichen wie der Großen Maya-Pyramide, die Teil der jüngsten Erweiterung ist. Zusätzlich wird das Gehege der Riesenotter konstant auf einer bestimmten Temperatur gehalten. 20 GradWir garantieren Ihnen Komfort auch an den kältesten Tagen.

Einige Außengehege verfügen zudem über lokale Heizsysteme, wie beispielsweise das Glas im Gorilla-Gehege oder die Heizkörper im Tapir-Gehege, und der Park baut diese Verbesserungen kontinuierlich aus.

Die Heizsysteme sind vielfältig – Fußbodenheizung, Öfen, Deckenheizkörper und intensivere Wärmequellen – und werden ständig vom technischen Team überwacht. Darüber hinaus haben die Tiere die Freiheit zu wählen: Bei Regen und Kälte, wie es bei den Gorillas der Fall ist, haben sie Zugang zu Innenräumen und entscheiden selbst, wann sie nach draußen gehen oder im Schutz bleiben.

Wintermenüs: Heiße Brühen und Energiespender

Die richtige Winterpflege beschränkt sich nicht nur auf die Temperatur. Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle und ist einer der Aspekte, der jedes Jahr besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Während Kälteperioden passt das Team die Ernährung an, indem es die Kalorienzufuhr leicht erhöht, Vitaminpräparate verabreicht und Lebensmittel auswählt, die dazu beitragen, Energie und Immunsystem zu stärken.

Zu diesen Maßnahmen gehören heiße Brühen, Aufgüsse und spezielle Zubereitungen – eine Initiative, die zu einem der liebenswertesten Bilder des Winters im BIOPARC Fuengirola geworden ist und die verdeutlicht, in welchem ​​Maße das Tierwohl jede Entscheidung des Parks leitet.

Dank dieses umfassenden Protokolls – das Infrastruktur, tägliches Management und Ernährung vereint – überstehen die Tiere im BIOPARC Fuengirola den Winter unter optimalen Bedingungen, stressfrei und stets unter Berücksichtigung ihrer biologischen Bedürfnisse und ihres natürlichen Verhaltens. Einmal mehr beweist der Park, dass sein Engagement für das Tierwohl mit sinkenden Temperaturen noch zunimmt.

hat es Ihnen gefallen?
die Nachrichten?

Teilt es!

Ponte
al Tag